LYRIK

Aus einem Leben raus
Islands
Unsere Träume sind schon lange nicht mehr gemäß der Zeit

Das Hinausschauen war schon immer Ausdruck,
von Schwäche und Sehnsucht,
der Armen und Bewegten die sich
nicht einig sein konnten, ob sie schwach sind oder dumm.

Die Gesellschaft bildet sich von allein,
wenn man am Tresen sitzt und bestellt und so
müsste es der Staat tun wie ein Bold,
drei Finger in die Luft und die Zunge zum Schnalzer angesetzt.

Nicht aber dass im vertrockneten Halse er stecken bleibt, der Schnalzer.
Die Dürreperiode hält an und schnürt die Kehle zu,
wie den Schuh der Riemen.

Die Kranken sind reicher und die Reichen kränker geworden, so bleibt einem nichts mehr.
Als noch im Bett liegend die Kehle zu tränken um im Aufspringen begriffen die Flinte zu nehmen – dem eigenen Anfall von Schwäche und Sehnsucht ein Ende zu bereiten

Sommer
Das Dunkle

KRITIK

Kunst im öffentlichen Raum Wien -
eine private Studie
Zu Beton